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Erstmals auf der Riegersburg!

Erleben Sie die mystische Welt der Eulen in einer besonderen Show.

Am Samstag 27.10.2018, Beginn 18:00 Uhr.

Erleben Sie die Faszination der Eulen in besonderem Ambiente.

Gemeinsam bringen wir den größten Greifvogel der Erde auf die Riegersburg

Der Andenkondor ist mit rund 3 m Flügelspannweite fast doppelt zu groß wie ein Mensch. Er wiegt bis zu 12 kg und kann bis zu 7.000 Meter hoch steigen.

Am Eingang zur Greifvogelwarte begrüßt ein überdimensionaler Andenkondor unsere Besucherinnen und Besucher.
Aktuell ist unser Andenkondor noch recht blass. Wenn alle Bausteine geklebt sind und der Andenkondor wieder erstrahlt, kommt der Riese zu uns.

"Mit Ihrer Hilfe bringen wir den Andenkondor auf die Riegersburg. Werden Sie noch heute Pate für den größten Greifvogel der Erde."

Und so funktionierts: Baustein im Shop auf der Greifvogelwarte kaufen und auf dem Kondor aufkleben. Sind alle Bausteine beklebt, wird ein Kondor gekauft. Wenn der Kondor bei uns einzieht,laden wir Sie zu einem Patenschaftsfest ein. Überdies dürfen Sie Ihr Patenkind ein Jahr lang kostenlos besuchen.

1 Baustein kostet 50 Euro und ist nur an der Kassa der Greifvogelwarte Riegersburg erhältlich.


Wissenswertes rund um den Andenkondor

Ein wahrer Riese

Der Andenkondor zählt zu den größten Greifvögeln der Welt. Er ist ein ausdauernder Segler. In vielen Regionen ist der Bestand des Kondors stark zurückgegangen, während er in anderen Gebieten noch so zahlreich ist, daß sich mehrere Vögel an einem Kadaver einfinden. Der Kondor ernährt sich vorwiegend von Aas, erlegt aber zuweilen auch kranke oder verendende Tiere. Häufig ist er in den riesigen Seevogelkolonien entlang der Peruanischen Küste anzutreffen, wo er Vogeleier raubt.

Die Männchen sind leicht von den Weibchen zu unterscheiden: Erstens durch ihre Größe, zweitens durch die roten Hautlappen an ihrer Kehle und drittens durch den fleischigen Kamm, der vom Schnabel-Ansatz bis zum Scheitel reicht. Ungewöhnlich ist, dass sich die Augenfarben von Männchen und Weibchen unterscheiden: Die Männchen haben graue Augen, die Weibchen rote. Jungtiere sind bis zum Alter von etwa sechs Jahren bräunlich gefärbt.

Gewaltige Ausmaße bestimmen das Erscheinungsbild des Andenkondors
Mit über 300 cm Flügelspannweite ist der Andenkondor der größte Greifvogel der Erde.

In den Regionen, in denen der Andenkondor noch zahlreicher vorhanden ist, lassen sich einige Besonderheiten im Verhalten beobachten. Junge Kondore werden von Altvögeln regelrecht in "Flugschulen" in den Flugkünsten unterrichtet. Dabei lernen die Jungvögel die Landschaft mit ihren Besonderheiten kennen. Eine gewisse Form der Hierarchie läßt sich sowohl bei der Erschließung von Nahrungsquellen, als auch bei den Flugrouten im Gebirge erkennen. Die Flugrouten sind für unerfahrene Jungkondore anders als für die erfahreneren Altvögel.

Wie andere Aasvögel kann der Kondor bis zu eineinhalb Monate ohne jegliche Nahrung überleben. Kondore erreichen in Gefangenschaft ein Alter von bis zu 85 Jahren, in freier Wildbahn von etwa 40 Jahren. Er kann bis zu 7000 Meter hoch fliegen und eine Höchstgeschwindigkeit von 55 km/h erreichen. Kondore sind monogam, das Kondorweibchen legt ein Ei pro Jahr und die Brutdauer beträgt 54-58 Tage. Die Jungvögel sind Nesthocker und werden insgesamt zwei Jahre lang von den Eltern versorgt.

Mythos ANDENKONDOR

Über Jahrhunderte galt der Andenkondor als unumschränkter König der südamerikanischen Lüfte. Zu Zeiten als das Gebirge noch vor allem von Indios bewohnt wurde, die in Eintracht mit der Natur lebten und in den Tieren des Hochgebirges nicht selten Gottheiten sahen, war der Kondor hoch verehrt. Als westliche Siedler in das Gebirge vordrangen und ihre Herden mitbrachten, wurde das den Kondoren zum Verhängnis. 

Durch leichte Beute angelockt, folgten Pumas den Herden und rissen Tiere. Weil die Kondore als Aasfresser die Überreste der toten Tiere vertilgten – an einem gerissenen Schaf können sich bis zu 20 Kondore einfinden -, wurden auch sie für die Farmer zum Sinnbild einer feindlichen Umwelt und deshalb gnadenlos gejagt. Bis heute hat sich der Bestand nicht erholen können, im Gegenteil, die Kondorpopulation geht weiter zurück. Der Tod eines Kondors hat etwas beunruhigendes, so jedenfalls glaubt man in den Anden. Am Ende seines Lebens fliegt er so hoch hinauf wie möglich und geht in einen Sturzflug über, bei dem er hohe Geschwindigkeiten erreicht. Er beendet sein Leben zerschmettert an einer Bergwand. Diese Tradition verfolgt der Kondor seit Jahrmillionen, so die Überlieferung

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